| Dank für zehn erfolgreiche Jahre |
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| Dienstag, 16. März 2010 um 08:45 Uhr | |
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Wenden Musikverein Gerlingen wird seit 2000 von Matthias Reißner dirigiert / Begeisterndes Konzert Mit einem hochklassigen Konzert sagte der Musikverein Gerlingen seinem Dirigenten Dank für zehn Jahre Zusammenarbeit. baka Musikstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, ein herausragendes Diplom mit dem Prädikat „Konzertexamen“, Solohornist beim Musikkorps der Bundeswehr und Gastspiele bei den Musicals „Phantom der Oper“ und „Tanz der Vampire“: Die Liste der Erfolge von Matthias Reißner ist lang, aber vor allem ist er seit 2000 der Dirigent des Musikvereins Gerlingen.Zehn Jahre, in denen er gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern neue Wege der sinfonischen Blasmusik erarbeitet hat, sehr zur Freude der begeisterten Zuhörer.Mit einem Konzert unter dem Titel „Zehn Jahre Matthias Reißner“ bedankte sich der Musikverein am Samstagabend in der restlos ausverkauften Aula des Konrad-Adenauer-Schulzentrums in Wenden bei seinem Dirigenten. Ein außergewöhnliches Programm erwartete die Zuhörer, bei dem weder Klassik noch Militärmarsch, Volksliedgut oder Moderne fehlte.Mit einem Tribut an John Williams starteten die Musiker in einen abwechslungsreichen Konzertabend. Einem ungeschriebenem Gesetz folgend, hatte der Musikverein diesem Abend eine große Ouvertüre in sein Programm genommen. Franz von Suppé und seine Musik stand nicht nur auf der heimlichen Wunschliste der Musiker, sondern auch des Publikums. Musik von 1860, als die Militärorchester noch das „Radio“ fürs Volk waren und die Musik aufs Land brachten.„Dichter und Bauer“, Matthias Reißner war voll in seinem Element, und in seinem Gesicht lebte jede Note. Leicht und tänzelnd, fast sanft begann die Ouvertüre, ehe eine atemberaubende Klangfülle auch den letzten Winkel der Aula mit Tönen füllte. Um Matthias Reißner gerecht zu werden, musste spätestens jetzt ein Militärmarsch kommen, erklärte Vorsitzender Rainer Dornseifer, und der Dirigent hatte sich den schmissigen „Viktoriamarsch“ gewünscht, das sowohl die Musizierenden wie auch das Auditorium begeisterte.Irland, die grüne Insel, war im August 2009 das Ziel der Konzertreise des Gerlinger Vereins. Diese Schönheit und das Lebensgefühl der Iren zur Zeiten einer großen Hungersnot von 1845 bis 1849, sind eindringlich in dem irischen Volkslied „Irish Tune from County Derry“ eingefangen. Eine Musikliteratur, die nicht hoffnungslos und tief traurig, sondern hoffnungsvoll erlebt wurde, was man an den bewegten Gesichtern der Zuhörer deutlich ablesen konnte.Die „Armenischen Tänze“ von Alfred Reed: Dieses Stück brachte dem Musikverein das Prädikat „Höchststufenorchester“ ein. Die Fröhlichkeit, das Temperament, die Klanggewalt und nicht zuletzt ein leidenschaftlicher Dirigent erklärten, warum. Erst nach langem Applaus gab es für Musiker und Publikum eine verdiente Pause.Der konzertanten „Milano Marsch“ entführte die Zuhörer nach Italien, ehe dann mit der schwungvollen Johann-Strauß-Polka „Perpetuum Mobile“ ein echter „Sommerhit“ von 1862 auf den Frühling einstimmte. Die ganze Bandbreite und Spielfreudigkeit der Gerlinger konnte man bei den weiteren Stücken, „El Toro Loco“, „The Incredibles“ und einer mitreißenden Hommage an Udo Jürgens erleben. Damit endete ein besonderes Konzert, das sowohl den Gästen wie auch dem Gastgeber einen unterhaltsamen Abend schenkte. Geschenkt bekam der Dirigent dann noch das Plakat zu „seinem“ Konzert, auf dem sich alle Musikerinnen und Musiker verewigt hatten. |
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| Aktualisiert ( Dienstag, 16. März 2010 um 08:58 Uhr ) |



